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Anhand der nachfolgenden Bilder soll Ihnen die Anatomie der Frau sowie einige medizinischen und biologischen Zusammenhänge näher gebracht werden. Die Texte
in der Homepage verweisen auf die einzelnen numerierten Bilder. Benutzen Sie bitte die `Zurücktaste´ um wieder auf Ihren Ausgangstext zu gelangen.
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Bild 1 Das weibliche Becken Im Bild oben werden die Organe des weiblichen
Beckens dargestellt. Die Gebärmutter (Uterus) liegt zwischen Harnblase und Darm. Durch die Scheide kann der Frauenarzt auf den Eingang der Gebärmutter, die Portio sehen. Durch den Gebärmutterhals gelangt der
Frauenarzt bei operativen Eingriffen (z.B. Ausschabung, Entfernung einer Fehlgeburt usw.) in die Gebärmutterhöhle (Cavum uteri). Die Gebärmutter wird durch Bänder in ihrer Lage gehalten. Die Eileiter (Tuben)
entspringen seitlich der Gebärmutter. Die Eierstöcke (Ovarien) liegen recht und links der Gebärmutter im Becken (siehe auch Bild 2).
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Bild 2 Gebärmutter, Eileiter und Eierstöcke Die Gebärmutter (Uterus) wird in
zwei Teile gegliedert, Gebärmutterhals (Zervix) und Gebärmutterkörper (Corpus uteri). Die Gebärmutter ist ein Hohlmuskelorgan. Ein kräftiger Muskel umschließt die Gebärmutterhöhle. In der Muskulatur der Gebärmutter
kommt es sehr häufig zu Muskelfaserveränderungen mit Knotenbildung. Diese Veränderungen nennt man Myome. Sie sind in den allermeisten Fällen gutartig und müsen nur operativ behandelt werden, wenn sie Probleme, z.B.
Blutungsstörungen oder Schmerzen bereiten. Der Gebärmutterhalskrebs, welcher durch den Vorsorgeabstrich oder Abstrich auf Papillomviren (HPV) frühzeitig erkannt werden kann, wächst im Bereich der Portio (Eingang
zur Gebärmutter oder im Gebärmutterhals (Zervix). Der Eierstock (Ovar) ist ein Hormone produzierendes Organ. Die Sexualhormone prägen die Frau. Hier entwickelt sich die Eizelle (siehe auch Bild 3).
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BILD 3 Der Menstruationszyclus Während der Geschlechtsreife von der Pupertät
bis zur Menopause (Ausbleiben der Regelblutungen) tritt in Abhängigkeit von rhytmischen Schwankungen der Geschlechtshormone der Menstruationszyclus auf. Die Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) reift (proliferiert)
- sie bereitet sich auf die Einnistung (Implantation) eines befruchteten Eies vor. Kommt es jedoch nicht zur Schwangerschaft, wird die oberste Schleimhautschicht (Funktionalis) abgestoßen. Dies nennt man
Regelblutung (Menstruation). Dieser Vorgang geht mit einer Blutung unterschiedlicher Stärke aus der Scheide einher. In der Zyclusmitte um den 14. Tag herum, bei regelmäßigem 28 tägigem Zyclus, ist die
wahrscheinlichkeit einer Befruchtung am größten (fruchtbare Tage ca. 10. bis 18. Tag nach Beginn der Blutung.
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Bild 4 Befruchtung der Eizelle und Einnistung in die Schleimhaut Im
Eierstock (Ovar) entwickelt sich das Ei bis zur Sprungreife. Das Ei reift zuletzt in einer kleinen vis 26 mm großen Zyste (Follikel). Platzt dieser Follikel nennt man dies Eisprung (Ovulation). Das Ei wird vom
Fimbrientrichter des Eileiters (Tube) aufgenommen und Richtung Gebärmutterhöhle transportiert. Im Eileiter findet die Befruchtung des Eies durch ein Sperma statt. Das sich teilende, befruchtet Ei gelangt in die
Gebärmutterhöhle, wo es sich in die Schleimhaut (Endometrium) einnistet (Nidation) (siehe auch Bild 5).
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Bild 5 Nach der Einnistung in die Gebärmutterschleimhaut Eine kleine
Fruchthöhle bildet sich. Diese Fruchthöhle und der Dottersack sind als erstes im Ultraschall zu sehen.
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Bild 6 Embryonalstadium und Plazentabildung Der Mutterkuchen (Plazenta),
über den das werdende Leben versorgt wird, bildet sich. Über die Nabelschnur findet der Nähr- und Sauerstoffaustauch statt.
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Bild 7 Amniocentese / Gewinnung von Fruchtwasser aus der Fruchthöhle. In der 14. Schwangerschaftswoche besteht bei medizinischer Indikation die Möglichkeit, Fruchtwasser aus der Fruchthöhle zu punktieren und die darin
befindlichen embryonalen Zellen auf Erbkrankheiten zu untersuchen. Diese Untersuchung ist keine Wunschleistung, da sie auch Risiken (Fehlgeburten) beinhaltet. Mit dieser Untersuchungsmethode können insbesondere
Erbkrankheiten frühzeitig erkannt werden. Eine weniger zuverlässige, dafür aber ungefährliche Untersuchung ist der sogenannte `Triple-Test´
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